Zucht
Den Zwingernamen "vom Isarland" hatte ich schon 1991 schützen lassen, weil mein Mann und ich schon den Wunsch hatten, irgendwann einen Wurf mit einer eigenen Hündin zu machen. Wir konnten uns gut vorstellen, wieviel Freude es machen wird, die Welpen von Geburt an zu begleiten und aufwachsen zu sehen, auch wenn es in unserem Umfeld mit mehr Arbeits- und Zeitaufwand verbunden sein würde.
Weil wir aber die Überzeugung haben, dass Hundezucht nicht einfach Hundevermehrung sein soll und dass ein Hund nur dann "verdient" zur Zucht eingesetzt werden sollte, wenn er der Rasse etwas Positives geben kann, hat es 13 Jahre gedauert, bis unser erster eigener Wurf zur Welt kam.
Auch als wir Olly vom Haus Pixner bekamen, habe ich nicht eine Hündin ausgesucht, weil wir mit ihr züchten wollten, sondern ich wollte einfach einen Hund auf dem Leistungssektor führen und das ist als Frau mit einer Hündin einfacher.
Erst als Olly uns so von ihren Qualitäten überzeugt hatte, dass ich selber einen Nachkommen von ihr behalten wollte, wurde unser erster Wurf Realität.
Natürlich haben wir die gleichen hohen Maßstäbe auch bei der Auswahl der Zuchtpartner angelegt. Wieviele Nachkommen dann aber tatsächlich wieder überregional im Sport Einsatz finden, hängt leider nicht nur von deren Veranlagung und Gesundheit, sondern im gleichen Maß vom neuen Eigentümer, seiner Art der Ausbildung, seinem Umfeld und seinem Engagement ab.
Deutsche Schäferhunde vom Isarland